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Schweizer Meisterschaften 2021

20.07.2021

2 Turnerinnen - ein Ziel

Milena Schuler und Lou-Anne Citherlet starteten an den Schweizer Meisterschaften. Ihre Ambitionen und Ziele sowie ihre Vorbereitung auf diesen wichtigen Wettkampf könnte unterschiedlicher nicht sein.Lou-Anne bereitete sich im Leistungszentrum des Zürcher Turnverbandes in Rüti vor. Sie kämpfte an den Jugendmeisterschaften in Obersiggenthal in der Kaderkategorie P5 um Medaillen und durfte sich am Ende des Wettkampfes über die silberne freuen.Milena startete bei den Amateurinnen. Als Vereinsturnerin waren ihre Wettkampfvorbereitung durch die Corona-bedingten Umstände stark eingeschränkt. Zeitweise durfte sie gar überhaupt nicht in der Halle trainieren.Wie es ihr dennoch gelang, an diesem wichtigen Event ihre Bestleistung zu zeigen und was ihre Ziele waren, könnt ihr im folgenden Interview erfahren.Wettkämpfe unter Corona-Bedingungen sind ja per se speziell. Eine SM unter solchen Auflagen zu turnen ist sicher nochmals anders. Wie ging es dir dabei als Athletin?Ich denke schon, dass es einen Unterschied gemacht hat, dass ich von Dezember bis März nicht in der Halle trainieren konnte und so weniger Zeit wie gewohnt hatte, um die gewünschte Routine und Sicherheit in meinen Übungen zu erreichen.Da wir ja seit 2019, bis auf den Basler, keine Wettkämpfe mehr turnen konnten, war ich ausserdem diese angespannte Stimmung gar nicht mehr gewohnt. Dementsprechend war es am Anfang komisch, wieder in einer so fokussierten und kompetitiven Umgebung zu turnen, welche an einer SM natürlich auch nochmal verstärkt ist, im Vergleich zu anderen Wettkämpfen.Zu Beginn war es schon auch einschüchternd von so vielen talentierten Athletinnen umgeben zu sein. Nichtsdestotrotz war es aber natürlich auch aufregend, sich mit den besten Turnerinnen der Schweiz, in einem Wettkampf zu messen zu dürfen.Was hast du dir für deinen Wettkampf vorgenommen und was davon konntest du umsetzen?Da ich schon grundsätzlich eine nervöse Turnerin bin und besonders an Wettkämpfen immer sehr mit den Nerven zu kämpfen haben, hatte ich mir für diesen Wettkampf vorgenommen, mir nicht so viele Gedanken zu machen, sondern einfach ruhig meine Übungen so gut wie möglich zu zeigen. Ausserdem war ein spezifischeres Ziel, am Sprung den Tsuk zu stehen und so den Wettkampf gut abzuschliessen. Das gelang mir aber nicht ganz. Der Sprung gelang nicht wie gewünscht. Da war ich im ersten Moment schon ziemlich enttäuscht, aber weil es an Wettkämpfen immer andere Bedingungen sind als in unserer Halle in Neerach (also z.B. dass es eine Anlaufbahn hat, auf der man tendenziell schneller rennen kann), bin ich trotzdem froh, dass ich diesen Sprung geturnt habe.Mit meinen Übungen an Balken und Barren bin ich zufrieden. Obwohl ich am Balken einen Sturz hatte, konnte ich eine gute Übung zeigen.Was ist deiner Meinung nach das tollste, an einer SM?Zu wissen, dass man an den gleichen Geräten wie die Elite-Turnerinnen, also zum Beispiel Giulia Steingruber, geturnt hat, ist irgendwie schon cool:)). Ausserdem ist die Stimmung, auch wenn sie wie gesagt sehr angespannt ist, eine ganz besondere, die man so an anderen Wettkämpfen nicht erlebt.



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